Wie stark ist der Zinseszins-Effekt wirklich?
Der Zinseszinseffekt entsteht, weil nicht nur deine Einzahlungen, sondern auch erzielte Gewinne weiter Rendite erwirtschaften. Gerade über lange Laufzeiten trägt dieser Effekt oft mehr zum Vermögenswachstum bei als die laufende Sparrate allein.
Wie wird die Inflation im Rechner berücksichtigt?
Der Rechner kann dein Vermögen auf Wunsch in heutiger Kaufkraft darstellen. Dafür wird die angenommene Inflation als Gegenkraft zur Rendite berücksichtigt. So siehst du nicht nur, wie hoch dein Depot nominell ausfällt, sondern was es später real wert sein könnte.
Wie groß sollte meine Rentenlücke im Idealfall sein?
Im Idealfall entsteht keine rote Lücke mehr. Dann reichen gesetzliche Rente und modellierte Entnahmen aus deinem Depot zusammen aus, um dein gewünschtes Nettoniveau im Alter zu decken. Der Rechner zeigt dir auch, wie stark Sparrate oder Rendite steigen müssten, wenn noch eine Lücke bleibt.
Was ist die TER (Total Expense Ratio)?
Die TER beschreibt die laufenden jährlichen Fondskosten in Prozent. Bei ETFs liegt sie oft nur bei etwa 0,1 % bis 0,3 %, bei aktiven Fonds häufig deutlich höher. Schon kleine Unterschiede können über Jahrzehnte spürbar Vermögen kosten.
Warum sind Gebühren langfristig so entscheidend?
Gebühren werden jedes Jahr vom gesamten Fondsvermögen abgezogen, also auch von bereits erzielten Gewinnen. Dadurch fehlt nicht nur Geld im jeweiligen Jahr, sondern auch künftiger Zinseszinseffekt. Je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt dieser Unterschied.
Schlagen aktive Fonds den Markt trotz höherer Gebühren?
Langfristig gelingt das nur einem kleinen Teil. Viele aktive Fonds müssen ihre höheren Kosten erst einmal wieder hereinholen. Genau deshalb ist der Vergleich von Renditeannahmen und Gebühren im Rechner so wichtig.
Wie finde ich die TER meines Fonds?
Die TER findest du meist im Factsheet, im Basisinformationsblatt oder bei deinem Depotanbieter. Auch Vergleichsportale wie justETF, extraETF oder Morningstar listen die laufenden Kosten meistens direkt auf.