Schritt 1: Der Notgroschen steht an erster Stelle
Schritt 2: Risikofrei vs. Risikobehaftet
Der risikofreie Teil (Sicherheit): Tagesgeld, Festgeld, evtl. sichere Staatsanleihen. Ziel: Kapitalerhalt und Inflationsausgleich, Planbarkeit für baldige Anschaffungen (z.B. Autokauf in 3 Jahren).
Der risikobehaftete Teil (Rendite): Weltweite Aktien-ETFs. Ziel: Langfristiger Vermögensaufbau (historisch ~7% p.a.). Dieser Teil schwankt kurzfristig stark und sollte mindestens 10-15 Jahre Zeit haben.
Wie viel Prozent wohin? Die Daumenregeln
Die 100-minus-Alter-Regel: 100 minus dein Lebensalter = Anteil in ETFs (Risiko). Ein 30-Jähriger investiert also 70% seiner Sparrate in den ETF und 30% auf sichere Konten.
Bedarfsorientiert: Welche großen Anschaffungen stehen in den nächsten 5 Jahren an? Dieses Geld muss zwingend in den risikofreien Teil. Alles, was du für die Rente in 30 Jahren ansparst, kann (und sollte) in den Risiko-Topf (ETF).